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Kopenhagen

Kopenhagen, in bis ins 19. Jahrhundert gültiger Rechtschreibung Kjøbenhavn) ist die Hauptstadt Dänemarks und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt ist Sitz des Parlaments (Folketing) und der Regierung sowie Residenzstadt der Königin (derzeit Margrethe II.).

 

Die dänische Hauptstadt gehört zu den bedeutendsten Metropolen Nordeuropas, ist ein beliebtes Reiseziel und Hafenstadt. Die Kommune Kopenhagen (Københavns Kommune) hat 569.557 Einwohner, die Stadt im engeren Sinne (bestehend aus den Kommunen København, Frederiksberg und Gentofte)[2] 746.556 Einwohner. Kopenhagen ist Teil der dänischen Verwaltungsregion Region Hovedstaden und der binationalen Metropolregion Öresundregion.

Im zusammenhängenden Siedlungsgebiet (dänisch byområde) um Kopenhagen, das Hovedstadsområdet genannt wird, beträgt die Einwohnerzahl 1.246.611 (Stand: 1. Januar 2014). Dieses Areal, das keine Verwaltungseinheit darstellt, umfasst einen großen Teil der Region Hovedstaden, erstreckt sich aber auch teilweise in die benachbarte Region Sjælland (Greve Strand in der Greve Kommune).

Geografie

Das Stadtgebiet von Kopenhagen verteilt sich über mehrere Inseln. Der größere westliche Teil liegt an der Ostküste Seelands (Sjælland), dem größten dänischen Eiland in der Ostsee wie auch Dänemarks (ohne Berücksichtigung Grönlands) größter Insel. Zum östlichen Stadtgebiet gehört eine Ansammlung kleinerer sogenannter Holme und die Nordhälfte von Amager. Kopenhagen und das im schwedischen Schonen gelegene Malmö sind durch die Meeresenge Öresund getrennt.

Geologisch befindet sich die gesamte Stadt auf der eiszeitlichen Grundmoränenlandschaft, die weite Teile Dänemarks einnimmt. Bei Kopenhagen ruht die Moräne auf relativ hoch gelegenem Kalkstein, der aus Kreidekalkstein der Oberkreide (Maastricht) besteht und beim Bau der Metro erhebliche Probleme mit sich brachte.

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